Flatowturm

Der Flatowturm ist ein Babelsberger Wahrzeichen. Er wurde im FlatowturmPark Babelsberg von 1853 bis 1856 nach Plänen von Johann Heinrich Strack in Anlehnung an den mittelalterlichen Turm des Eschenheimer Tors in Frankfurt am Main erbaut. Kaiser Wilhelm I. setzte damit die Potsdamer Bautradition fort, an herausgehobenen Plätzen Aussichtsgebäude zu errichten.

Der Turm erhielt seinen Namen von dem Gut Flatow in Westpreußen, das zum Besitz des Prinzen Wilhelm gehörte und aus dessen Einnahmen der Bau bestritten wurde. Der 46 Meter hohe, im neugotischen Stil errichtete Aussichtsturm steht innerhalb eines für die Bewässerung des Parks wichtigen Bassin. Das Kaiserpaar nutzte das Gebäude sowohl als Gästehaus als auch als Aufbewahrungsort für Objekte der eigenen Sammelleidenschaft.

Den Besucher des weithin sichtbaren Wahrzeichens der Babelsberger Gartenlandschaft erwartet neben teilweise original ausgestatteten Räumen eine einzigartige Aussicht. Beim Blick nach draußen wird der Park in verschiedenen Ausschnitten und Sichtachsen erlebbar, die sich bei zunehmender Höhe des Standpunktes fächerartig erweitern. Von der oberen umlaufenden Plattform bietet sich ein einmaliger Panoramablick über Stadt und Parklandschaft.